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TrennkostDies ist eine Diskussion �ber "Trennkost" im "Diäten" Forum, als Teil von Abnehmfragen.netTrennkost Diät Trennkost ist eine Ernährungsform, bei der hauptsächlich eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig bei einer Mahlzeit gegessen werden. Es handelt sich um eine ... |
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| | #1 |
| Super-Moderator | Trennkost Diät Trennkost ist eine Ernährungsform, bei der hauptsächlich eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig bei einer Mahlzeit gegessen werden. Es handelt sich um eine Diät, die von vielen als Methode zur Gewichtsreduktion angesehen wird. Nach der "Trennkostlehre" darf generell fast alles gegessen werden, nur wenige Lebensmittel werden ausgenommen, z.B. Hülsenfrüchte. Es werden weder Mengen noch Kalorien gezählt. Die der Trennkost zugrunde liegenden Theorien sind medizinisch aber mittlerweile widerlegt. In Deutschland wurde die Trennkost vor allem durch den Arzt Heinrich Ludwig Walb (1907–1992) bekannt gemacht. Eine neue Variation des Prinzips ist die KFZ-Diät, die Fette und Kohlenhydrate trennt ("Kohlenhydrate und Fett nie zusammen"); variiert mit Elementen aus Low-Carb und Low-Fat. Der Münchner Arzt Olaf Adam hat sie entwickelt und vermarktet sie auch. Der wesentliche Unterschied zur Hayschen Trennkost ist, dass hier Kohlenhydrate und Fett getrennt werden. Eine andere Variante ist die so genannte Insulin-Trennkost von Detlef Pape. Auch die Montignac-Methode basiert teilweise auf dem Ansatz der Trennkost. Theorie Entwickelt wurde das Prinzip der Trennkost von Dr. William Howard Hay (1866–1940), einem New Yorker Arzt, im Jahr 1907. Hay wurde auch durch seine radikale Kritik am Prinzip der Impfung bekannt. Er ging davon aus, dass die Ursache aller Zivilisationskrankheiten in einer Übersäuerung (Azidose) des Körpers liege, die vor allem durch die gemeinsame Aufnahme von Eiweiß und Kohlenhydraten hervorgerufen würde. Hay postulierte, der Mensch könne beide Nährstoffe nicht gleichzeitig verdauen. Die Folge seien Gärungsprozesse im Dünndarm. Da Hülsenfrüchte sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate enthalten, seien sie als Lebensmittel ungeeignet. Allerdings trifft dies auch auf eine Reihe anderer Nahrungsmittel zu, die die Trennkost dennoch zulässt. Die Verdauungsprozesse sollen laut Hay bei einer Trennung störungsfrei ablaufen, da die beteiligten Enzyme so besser an die Nahrung andocken könnten. Weil das Enzym Ptyalin die volle Wirkung bei der Stärkeaufspaltung entfalte, werde die Stärke besser in Zwischenprodukte wie Maltose aufgespalten. Ebenso entfalte das Enzym Pepsin die volle Wirkung bei der Eiweißaufspaltung. Das wiederum führe zu einer schnelleren Darmentleerung. Die Trennkost nach Hay soll das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper regulieren. Hay ging von einer Übersäuerung des Körpers bei "falscher" Ernährung aus. Nach seinen Richtlinien besteht die Ernährung zu 80 Prozent aus Basenbildnern (Obst, Gemüse, Vollkorngetreide [Salat], Mandeln) und nur zu 20 Prozent aus Säurebildnern (Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Käse, Weißmehl und Zucker). Außerdem gibt es neutrale Lebensmittel (Butter, kaltgepresste Oele), die mit beiden Gruppen kombiniert werden können. Zwischen den Mahlzeiten soll eine Pause von drei bis vier Stunden liegen. Zu der Zeit, als Hay seine Diät entwickelte, litt er an einer ernsthaften Nierenkrankheit (Schrumpfniere) und Übergewicht. Mit Hilfe der Trennkost konnte er seinen Harnsäurespiegel senken und die Krankheit überwinden. Seine Ernährungsempfehlungen formulierte er jedoch nicht für Nierenkranke, sondern übertrug sie auf alle Menschen. Er behauptete auch, diese Ernährungsform sei in der Lage, zahlreiche Zivilisationskrankheiten zu heilen, die nach seiner Ansicht durch eine "Missachtung der Naturgesetze" hervorgerufen würden. Trennkost-Befürworter argumentieren, dass durch die Trennkost die Gesundheit verbessert werden könne. Es wird von einer möglichen Gewichtsabnahme, Verbesserung des Stuhlgangs sowie Verschwinden oder Linderung von Darm- und Magenproblemen berichtet. Seitens der Wissenschaft werden diese, auch von Vegetariern bekannten Phänomene mit der Umstellung auf vorrangig vegetarische Kost erklärt. Praktische Umsetzung Hay empfiehlt, Kohlenhydrate morgens und abends und Eiweiß mittags zu essen. Die drei Gruppen der Trennkost: Zu den neutralen Lebensmitteln zählen Gemüse, Salate, Avocados, Heidelbeeren, Melonen, Fette, wie Öle, wenige Milchprodukte mit mindestens 60 % Fett, Erdnüsse (sind eigentlich keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte) und Pilze. Zur Eiweißgruppe zählen Fleisch, Fisch (auch Meeresfrüchte), alle Milchprodukte mit einem Fettanteil unter 50 %, Milch, Sauermilchprodukte (Joghurt, Quark), Käse, Frischkäse, (Weichkäse), die meisten Früchte und Nüsse sowie Eier. Zur Kohlenhydratgruppe gehören Brot und Kuchen aller Art (Weizenmehlprodukte, Roggen-, Knäckebrot, Schwarzbrot, Pumpernickel, Weißbrot usw.), Nudeln, Kartoffeln, Reis, Süßungsmittel (Zucker, brauner Zucker, Honig, Ahornsirup) und Bananen. Die Zusammenstellung der Mahlzeiten erfolgt mit Hilfe spezieller Tabellen. Wer die Trennungsregeln befolgt, wird schnell feststellen, dass bekannte „Dickmacher“ wie Hamburger, Currywurst mit Pommes, Schweinsbraten mit Kloß, Spaghetti Bolognese usw. Kombinationen aus Kohlenhydraten und Eiweiß sind und demnach wegfallen. Der Schwerpunkt der Trennkost liegt häufig auf vegetarischen Produkten, der aufgenommene Fettanteil ist relativ niedrig. Dies hängt jedoch davon ab, wie der Trennkost-Speiseplan konkret umgesetzt wird. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass viele Lebensmittel sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate enthalten, z.B. Kartoffeln, Getreide, Nüsse etc., was den Grundannahmen Hays eigentlich widerspricht. Die Trennkost teilt die Lebensmittel also lediglich auf Basis einer relativen Gewichtung in Gruppen ein, nicht jedoch so, dass in der Kohlenhydratgruppe nur Lebensmittel enthalten sind, die ausschließlich Kohlenhydrate enthalten. Kritik Bei der Anwendung der Trennkost nach Hay kann es zu einem Mangel an Kalzium, Eisen (besonders kritisch bei Kindern, Schwangeren und stillenden Müttern), hochwertigem Eiweiß sowie Vitaminen der B-Gruppe kommen. Es wird auch bemängelt, dass bei dieser Diät zu wenig Getreideprodukte gegessen werden.
Quelle: Wikipedia |
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____________________________________ ganz liebe grüße von der lucy | |
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| | #2 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Ich binn neulich beim surfen auf einen Beitrag zum Thema Diät gestoßen, das mit Trennkost im Zusammenhang steht. Ich hätte dazu ein kleine Frage. Es geht im Beitrag um Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten und es gilt, nach Obst sollte man etwa 30 Minuten bis zur nächsten Mahlzeit warten, nach KH etwa 3 Stunden und nach Eiweiß wenigstens 4 Stunden. Ist da wirklich was dran? Ich habe das immer etwas anders gemacht und mir geht es blendend. Ich esse etwa alle 2 Stunden, manchmal 2,5 Stunden, egal was genau die vorherige Mahlzeit war. Natürlich nicht zuviel, aber ich fühle mich viel besser seitdem ich sehr oft, sehr wenig esse. Also wie ist das mit den Zeitabständen zwischen den Mahlzeiten? |
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